Ausgangslage
Einem Mitarbeiter eines Dienstleistungsunternehmens aus der Finanzbranche wurde wegen Leistungsmängeln und ungebührlichem Verhalten (Belästigung, Bedrohung, Alkoholprobleme, unentschuldigte Absenzen) die Kündigung ausgesprochen. Mit der Abgeltung der ausstehenden Überzeitentschädigung zeigte sich der Mitarbeiter nicht einverstanden. Dem verlieh er durch Bedrohung seines ehemaligen direkten Vorgesetzten Bedeutung.
In der Folge wurde trans_m beigezogen, um zwischen dem Mitarbeiter und der Unternehmung den Konflikt so zu begleiten, dass beide Seiten zufrieden sein konnten.
Vorgehensweise
Als unabhängiger Vermittler stand die Identifizierung der effektiven Interessen beider Parteien im Vordergrund. Nur darauf aufbauend konnte eine einvernehmliche Lösung angestrebt werden. Auf Seiten der Unternehmung bedeutete dies den Einbezug der Bedürfnisse aller Beteiligter (direkter Vorgesetzter, seine Familie, das Management der Unternehmung). Auf Seiten des Mitarbeiters bedeutete dies zusätzlich eine Einschätzung mit einer entsprechenden Prognose über das Gefahrenpotenzial, das von ihm ausging. Schrittweise wurde dieser Prozess bis zur Einigung systematisch vorangetrieben.
Ergebnis
Die Interessen aller Beteiligten waren zuletzt durch eine einvernehmliche Lösung allseits befriedigt. Die Gefahrensituation konnte vollständig und nachhaltig deeskaliert werden.
Kundennutzen
Die durch die ausgesprochenen Drohungen hervorgerufenen Ängste und Sorgen aller Beteiligten in der Unternehung sowie auf der privaten Seite des direkten Vorgesetzten konnten grösstenteils wieder auf ein normales Niveau zurückgeführt werden. Dies ermöglichte zuletzt wieder ein effizientes und effektives Funktionieren der betroffenen Abteilung, wie auch der Unternehmung insgesamt.
