Ausgangslage
Die Situation in einem grossen Bereich eines Konzerns präsentierte sich verfahren. Das Führungsteam und ein Arbeitnehmervertreter hatten weitreichende Differenzen, was die Art und Weise der Leitung des Bereiches betraf. Der Arbeitnehmervertreter mobilisierte die Mitarbeitenden und gelangte zum Konzernchef. Dieser ordnete eine Untersuchung an.
Vorgehensweise
Zunächst wurde die Ausgangslage mit allen Beteiligten besprochen. An einem runden Tisch wurden Vorwürfe geäussert und protokolliert. trans_m übernahm dabei die Rolle der Moderatorin. Anschliessend wurden Einzelgespräche mit den Involvierten durchgeführt, anlässlich derer die Vorwürfe belegt werden mussten. Neben dem festgestellten Umstand, dass innerhalb des Führungsteams Differenzen bestehen, entstand der Verdacht, dass sich die Vorwürfe seitens der Arbeitnehmervertretung nicht in diesem Ausmass bestätigen lassen würden.
Um eine neutrale Basis zu schaffen, wurden daher alle Mitarbeitenden nach ihrer Zufriedenheit im Betrieb, nach ihrer Beurteilung der Arbeitgebervertretung sowie des Führungsteams befragt. Diese Ergebnisse wurden mit allen Beteiligten besprochen. Ausserdem wurden Vorschläge für das weitere Vorgehen definiert, die auf eine nachhaltige Lösung des Problems hinzielten.
Ergebnis
Durch das systematische und paritätische Vorgehen konnte die Situation beruhigt werden. Die akute Gefahr einer weiteren Eskalation war dadurch gebannt. Die als neutral betrachteten Ergebnisse der Untersuchung wurden akzeptiert, was einen Dialog auf sachlicher Basis ermöglichte. Es wurden gegenseitige Zugeständnisse gemacht.
Kundennutzen
Der Kunde, d.h. der Konzernchef, erhielt eine neutrale Beurteilung der Situation und konnte sich dadurch eine sachliches Bild der Situation machen. Auf diese Weise bekam er konkrete Steuerungsmöglichkeiten, um konstruktiv auf die Situation Einfluss zu nehmen.
